Re: danieles Eisenbahn
Verfasst: 29.08.2024 21:12
Eine kleine Erfolgsgeschichte (Teil 1)
Werte Matador-Freunde, liebe Kolleginnen, liebe Kollegen
Es ist wirklich eine kleine Erfolgsgeschichte:
Ende Juli habe ich mit Hans Henikl Kontakt aufgenommen. Der Grund war seine Schmalspur-Dampflok mit der «Heusinger-Steuerung», die er im Forum vorgestellt hat. Fasziniert von dieser Antriebsart wählte ich diese Lok als Vorlage für einen Nachbau. Natürlich schaffte ich das nur dank seiner grosszügigen Unterstützung mit Rat und Tat. Lieber Hans, hier nochmals ein herzliches Dankeschön für alles!
Der deutsche Architekt, Maschinenbau- und Eisenbahnkonstrukteur Edmund Heusinger von Waldegg erfand die Steuerung im Jahre 1849. Jedoch hatte der Belgier Egide Walschaerts das gleiche Prinzip schon im Jahre 1844 unabhängig von ihm, also fünf Jahre früher erfunden, weshalb diese Steuerung außerhalb des deutschsprachigen Raumes als Walschaerts-Steuerung bezeichnet wird.
Der weitaus größte Teil der europäischen Dampflokomotiven ist mit dieser Steuerung ausgestattet. Weiterentwicklungen der Heusinger-Steuerung sind die Winkelhebelsteuerung sowie die in den USA verbreitete Baker-Steuerung.
Auf die Konstruktion, das Ziel und den Zweck dieser Steuerung möchte ich hier nicht eingehen. Technisch Interessierte darf ich allerdings auf das Stichwort «Heusinger-Steuerung» in der freien Enzyklopädie «Wikipedia» hinweisen.
Das Bildmaterial in diesem Beitrag ist in der Reihenfolge derart gestaltet, dass zuerst die Arbeitsweise der Heusingersteuerung gezeigt wird, dann die Vorlage von Hans und schliesslich mein Nachbau in verschiedenen Ansichten. Zum Schluss folgen Bilder zu den verschiedenen Bauphasen der Lok. Aus Platzgründen habe ich den Beitrag zweigeteilt.
Und warum ist das Ganze «eine kleine Erfolgsgeschichte»? In der Regel entstehen unsere kleinen und grossen «Matador-Kunstwerke» im Alleingang zu Hause in einer kleinen Werkstatt, einem Arbeitszimmer oder Hobby-Raum. Dank der Vorstellung im «Forum der Matador-Freunde» finden diese Zugang zu einem grösseren Publikum. Man tauscht sich aus, vermittelt Wissen, Erfahrung und praktische Tipps im Umgang mit Matador oder teilt ganz einfach die Freude mit dem Erbauer über ein besonders geglücktes Modell. Dadurch entstehen wertvolle Kontakte und Freundschaften, sogar über die Landesgrenzen hinaus, wie in meinem Falle. Es freut mich also, wenn sie, liebe Leserin, lieber Leser mit mir ihre Freude über meine Dampflok teilen. Geteilte Freude ist doppelte Freude!
Mit herzlichen Grüssen aus der Schweiz, daniele
Teil 2 im Anschluss
Werte Matador-Freunde, liebe Kolleginnen, liebe Kollegen
Es ist wirklich eine kleine Erfolgsgeschichte:
Ende Juli habe ich mit Hans Henikl Kontakt aufgenommen. Der Grund war seine Schmalspur-Dampflok mit der «Heusinger-Steuerung», die er im Forum vorgestellt hat. Fasziniert von dieser Antriebsart wählte ich diese Lok als Vorlage für einen Nachbau. Natürlich schaffte ich das nur dank seiner grosszügigen Unterstützung mit Rat und Tat. Lieber Hans, hier nochmals ein herzliches Dankeschön für alles!
Der deutsche Architekt, Maschinenbau- und Eisenbahnkonstrukteur Edmund Heusinger von Waldegg erfand die Steuerung im Jahre 1849. Jedoch hatte der Belgier Egide Walschaerts das gleiche Prinzip schon im Jahre 1844 unabhängig von ihm, also fünf Jahre früher erfunden, weshalb diese Steuerung außerhalb des deutschsprachigen Raumes als Walschaerts-Steuerung bezeichnet wird.
Der weitaus größte Teil der europäischen Dampflokomotiven ist mit dieser Steuerung ausgestattet. Weiterentwicklungen der Heusinger-Steuerung sind die Winkelhebelsteuerung sowie die in den USA verbreitete Baker-Steuerung.
Auf die Konstruktion, das Ziel und den Zweck dieser Steuerung möchte ich hier nicht eingehen. Technisch Interessierte darf ich allerdings auf das Stichwort «Heusinger-Steuerung» in der freien Enzyklopädie «Wikipedia» hinweisen.
Das Bildmaterial in diesem Beitrag ist in der Reihenfolge derart gestaltet, dass zuerst die Arbeitsweise der Heusingersteuerung gezeigt wird, dann die Vorlage von Hans und schliesslich mein Nachbau in verschiedenen Ansichten. Zum Schluss folgen Bilder zu den verschiedenen Bauphasen der Lok. Aus Platzgründen habe ich den Beitrag zweigeteilt.
Und warum ist das Ganze «eine kleine Erfolgsgeschichte»? In der Regel entstehen unsere kleinen und grossen «Matador-Kunstwerke» im Alleingang zu Hause in einer kleinen Werkstatt, einem Arbeitszimmer oder Hobby-Raum. Dank der Vorstellung im «Forum der Matador-Freunde» finden diese Zugang zu einem grösseren Publikum. Man tauscht sich aus, vermittelt Wissen, Erfahrung und praktische Tipps im Umgang mit Matador oder teilt ganz einfach die Freude mit dem Erbauer über ein besonders geglücktes Modell. Dadurch entstehen wertvolle Kontakte und Freundschaften, sogar über die Landesgrenzen hinaus, wie in meinem Falle. Es freut mich also, wenn sie, liebe Leserin, lieber Leser mit mir ihre Freude über meine Dampflok teilen. Geteilte Freude ist doppelte Freude!
Mit herzlichen Grüssen aus der Schweiz, daniele
Teil 2 im Anschluss