Beim heutigen Modell gibt es wieder ein kleiner Fehler, nähmlich der Gebrauch von vier Muffen, obwohl der 3er-Set bzw. der 2Z schon immer nur zwei davon enthielt. Ich habe die bei den Lampen halt durch Vorstecker ersetzt (die letzte Schulnachricht war sehr gut, und als Belohnung ging Papa mit Junior zum Matadorgeschäft, um Vorstecker und Klemmhülsen zu kaufen ). Das Modell hat eine ungewöhnliche Breite von vier Löcher, und ist sehr clever konstruiert.
Schönen Tag noch,
Carlos
Addendum: es ist mir erst jetzt beim Hochladen aufgefallen, dass mir beim Modell einen groben Fehler unterlief: die hintere Achse gehört einen Loch weiter nach hinten. Hier die ausgebesserte Version.
Das heutige Modell funktioniert folgendermaßen: steigt ein Tier in der Falle rein, und betrettet es den falschen Boden"FB", wird durch sein Gewicht die horizontale Stange "HS" nach unten gekippt, die Sperrklincke "SPK" löst sich, und der Deckel klappt zu. Einfach, gell? Dennoch hat es mich viele Versuche gekostet bis es endlich funktionierte. Alles entscheidend ist die longitudinale Positionierung und die Schrägheit des Einschnittes (siehe letztes Bild).
Schönes Wochenende,
Carlos
Ich hatte mich zu früh selbst "gesund geschrieben", und der eisiger Wind hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Jetzt scheint aber wirklich alles überstanden zu sein. Back in business again!
Das heutige Modell ist eine sehr clevere, robuste und gut funktionierende Konstruktion (von Herr Ernst Wazlawek aus Wieselburg an der Erlauf, Zeitung N° 49, Juli 1929). Beim ersten Photo befindet sich der Stempel "Stp" am unteren Totpunkt, und der rotierender Ziegelhalter "R" wird vom Arretier-Mechanismus in Position gehalten (Klincke "KL" und Stäbchen "Sb"). Beim dritten Photo bewegt sich gerade der Stempel zum oberen Totpunkt hin, und der Vorschubmechanismus steht kurz vor der Tätigung. Der Hebel "Hb", gehalten vom Stopper "Sp", schubst das Stäbchen an 3er-Rad, und gibt letzteren genug Impuls um kurzftristig den Gewicht des Hammers "Hm" zu überwinden. Das 3er-Rad dreht sich etwas über 45°, und wird sofort dannach wieder arretiert. Alles eine Frage der Synchronisierung der Abläufe (der Stempel muss eine gewisse mindesthöhe erreicht haben, damit sich der Ziegelhalter drehen kann).
Schönen Tag noch,
Carlos
Das heutige Modell "Werkstätte" war eines der Lieblinge meiner Kindheit, obwohl ich es aber damals nie so richtig zum Laufen gebracht hatte. Diesmal hat es gut geklappt, und lies sich sogar motorisieren.
Wegen Widmung an andere, nicht-Matador Projekte, wird es mein nächstes Posting erst nächster Woche geben, ich hoffe schon am Montag. Bis dahin, alles Gute, bleibt gesund, liebe Grüße,
Carlos
Das heutige Modell beeindruckt mich sehr: komplex, kompakt und gut funktionierend. Hut ab an seinen Schöpfer (seinerzeit Hr. Fritz Stojar, aus Wien, Zeitung N°41 vom Februar 1928). Maximalle Schöpfung der Möglichlkeiten eines 3er-Sets (bzw. 2Z)! Weil es sich in Summe um 12 Photos handelt, Teile ich dieses Posting in zwei Beiträge. Im fünften Photo sieht man den Fördermechanismus "FM", welches mittels Schieber "Sch" das gekaufte Gut "herauswirft". Der Mechanismus ist bestrebt, durch seinen Eigengewicht, sich gegen den Uhrzeigersinn zu drehen, was vom Stopper "Stp" eingeschänkt wird.
Im achten Photo sieht man den Hebel "Hb" in der Kein-Geld-Stellung. Wird auf den Vorstecker "V1" gedruckt, greift das Ende der Achse "Ach" ins Leere. Im nächsten Photo wird den Einwurf einer Münze mit der Nabe "Mz" simuliert. Ihr Gewicht verstellt den Hebel so, dass die Achse letzteres jetzt gegen den Uhrzeigersinn drehen kann. Mittels Brettchen "Br" und Stäbchen "Sb" wird der Fördermechanismus im Uhrzeigersinn gedreht, und der Schieber fördert das Gut hinaus (Kaugummi, Peznachfüllung, Mini-Spielzeug, Murmel, etc.). Währendesen fällt auch die "Münze" vom Hebel. Beim loslassen der Achse, gehen durch Eigengewicht die Mechanismen wieder in der Ausgangsposition. Beim Spielen fällt die "Münze" raus (Öffnung "Öf 2" im letzeten Photo). Die "Münze" wird bei "Öf 1" reingeworfen. Das letzte Bild unterstütz die Erklärung der Funktionsweise
Zwei Bemerkungen zum heutigen Modell. Erstens, die Rücklehne des Fahrersitzes ist in dieser Form (roter Pfeil) nur mit einem Nachkriegs-3er möglich, weil dieser acht statt sechs Naben enthält. Zweitens, gitb es laut Vorlage keine Arretierung für die Winde des Kippseils; der gelbe Pfeil zeigt meine (nicht optimale) Lösung.
Schönen Abend noch,
Carlos