Re: Matador-Baukästen 1920 - 1940
Verfasst: 14.01.2025 19:01
In der Matador-Zeitung Nr. 25 gab es einen Hinweis auf die Produktion von Spurkranzrädern bei den Rädern der Größe 2, 3 und 5.
Motiv der Einführung:
"Damit die mit Matador gebauten Lokomotiven und Waggons auf den handelsüblichen Spielzeugschienen fahren können." (Matador Zeitung)
In der Matador-Zeitung Nr. 32, v. März 26, wurde dann das Schienen-Material aus Holz, Spurweite 60 mm, von Matador vorgestellt.
Dabei wurde ausführlich auf die Herstellung von gebogenen Schienen in verschiedenen Radien eingegangen, s. Abb. unten (Auszug). Ich möchte auf die Matador-Zeitung Nr. 33, v. Juni 26, näher eingehen, welche sehr interessante Neuerungen und Modelle enthält:
> den Solenoidmotor *
> eine Telefonanlage* und den Morseschreibapparat*
(* gebaut mit der Elektroergänzung Nr.165)
> Einführung der Stahlachsen 2,8 mm mit Messingbuchsen
> den Einröhren-Radioempfänger (s. oben)
> Wiedereinführung der Kanonenrohre in 5 Größen
> das Matador-Spielbrett, 18 x 32 cm, mit 126 Löchern
> Lampenfassung für Lokomotiven und Fahrzeuge
Hier die Stahlachsen 2,8 mm mit Messing- und Holzbüchsen Und hier die Matador-Kanonen:
Ein Hinweis: Dr. Josef Nemeth aus Eisenstadt hat eine detaillierte Abhandlung über die verschiedenen Ausgaben der Matador-Kanonenrohre von 1915 bis Mitte der 1960er-Jahre erstellt. Diese Arbeit kann in diesem Forum abgerufen bzw. gelesen werden. Ich werde daher in meiner Chronik auf die Kanonenrohre nicht weiter eingehen.
Das Spielbrett (später Grundplatte) und die Lampenfassung: Matadorzeitung Nr. 37, v. Juni 27
Im Juni wurde die 19er-Strebe, Dicke 5 mm, vorgestellt und auch einige Modelle mit diesem neuen Bauteil gezeigt (vorerst gab es nur diese Strebe).
Matadorzeitung Nr. 38, v. Aug. 27
In dieser Ausgabe gab es erstmals einen Hinweis auf die zukünftige erweiterte Aufmachung (allgemeine Erweiterung des Inhaltes und Ausstattung mit Streben). Diese Neuerungen werden im nächsten Kapitel behandelt. Laut Angabe in dieser Ausgabe wurde die neue Aufmachung zuerst 1927 im Deutschen Reich und 1928 in Österreich eingeführt.
LG Hans
Motiv der Einführung:
"Damit die mit Matador gebauten Lokomotiven und Waggons auf den handelsüblichen Spielzeugschienen fahren können." (Matador Zeitung)
In der Matador-Zeitung Nr. 32, v. März 26, wurde dann das Schienen-Material aus Holz, Spurweite 60 mm, von Matador vorgestellt.
Dabei wurde ausführlich auf die Herstellung von gebogenen Schienen in verschiedenen Radien eingegangen, s. Abb. unten (Auszug). Ich möchte auf die Matador-Zeitung Nr. 33, v. Juni 26, näher eingehen, welche sehr interessante Neuerungen und Modelle enthält:
> den Solenoidmotor *
> eine Telefonanlage* und den Morseschreibapparat*
(* gebaut mit der Elektroergänzung Nr.165)
> Einführung der Stahlachsen 2,8 mm mit Messingbuchsen
> den Einröhren-Radioempfänger (s. oben)
> Wiedereinführung der Kanonenrohre in 5 Größen
> das Matador-Spielbrett, 18 x 32 cm, mit 126 Löchern
> Lampenfassung für Lokomotiven und Fahrzeuge
Hier die Stahlachsen 2,8 mm mit Messing- und Holzbüchsen Und hier die Matador-Kanonen:
Ein Hinweis: Dr. Josef Nemeth aus Eisenstadt hat eine detaillierte Abhandlung über die verschiedenen Ausgaben der Matador-Kanonenrohre von 1915 bis Mitte der 1960er-Jahre erstellt. Diese Arbeit kann in diesem Forum abgerufen bzw. gelesen werden. Ich werde daher in meiner Chronik auf die Kanonenrohre nicht weiter eingehen.
Das Spielbrett (später Grundplatte) und die Lampenfassung: Matadorzeitung Nr. 37, v. Juni 27
Im Juni wurde die 19er-Strebe, Dicke 5 mm, vorgestellt und auch einige Modelle mit diesem neuen Bauteil gezeigt (vorerst gab es nur diese Strebe).
Matadorzeitung Nr. 38, v. Aug. 27
In dieser Ausgabe gab es erstmals einen Hinweis auf die zukünftige erweiterte Aufmachung (allgemeine Erweiterung des Inhaltes und Ausstattung mit Streben). Diese Neuerungen werden im nächsten Kapitel behandelt. Laut Angabe in dieser Ausgabe wurde die neue Aufmachung zuerst 1927 im Deutschen Reich und 1928 in Österreich eingeführt.
LG Hans