Matador-Baukästen 1920 - 1940, 3. Teil
Matador-Baukästen 1920 - 1940, 3. Teil
3. Teil
Im Jahr 1933 gab es den Baukasten-MATADOR 30 Jahre am Spielzeugmarkt. Aus diesem Anlass schuf Korbuly eine neue Baukastenserie:
die Serie Nr. 31 bis 37, als "Jubiläumsserie" bezeichnet. Ab der Nummer 34 wurden den Kästen Zahnräder beigegeben. Diese Serie wurde "natur" oder wahlweise "halbfärbig" angeboten, bei letzterer waren die Räder rot und die Zahnräder blau lackiert.
Die Ausgaben Nr. 32, 33 und 34 (Fotos Autor, aufgenommen bei Sammler Bez. Scheibbs) Es gab auch folgende Zusatzkästen:
Nr. 32K enthielt zusätzlich ein Kanonenrohr
Nr. 33F enthielt zusätzlich den Feder-Motor
Hier ein gebautes Modell und .... der Kasten 32K "halbfärbig" Neu bei dieser Serie waren die 15er-Platte, (s. Baukasten Nr. 34 oben) und die 13er-Streben mit 6,6 mm Dicke. Weiters enthielten die Baukästen die türkisen Hartholzachsen und die neuen Klemmhülsen.
1933 erschienen die Nummern 31 bis 35, ab 1934 auch die Nr. 36. Der Autor verfügt über ein Prospekt vom 1. Okt. 1934, in welchem die Baukästen der Nummern 31 bis 36 enthalten sind. Ob die Nr. 37 jemals erschienen ist, ist fraglich: wenn, dann nur im Deutschen Reich (gem. wikipedia).
In der Matador-Zeitung Nr. 68, v. Dez. 33, wurde diese Serie vorgestellt und enthielt auch einige entsprechende Modelle. Weiters enthielt diese Nummer die neue "Schnecke" und die "Zahnstange".
Im Jahr 1933 gab es den Baukasten-MATADOR 30 Jahre am Spielzeugmarkt. Aus diesem Anlass schuf Korbuly eine neue Baukastenserie:
die Serie Nr. 31 bis 37, als "Jubiläumsserie" bezeichnet. Ab der Nummer 34 wurden den Kästen Zahnräder beigegeben. Diese Serie wurde "natur" oder wahlweise "halbfärbig" angeboten, bei letzterer waren die Räder rot und die Zahnräder blau lackiert.
Die Ausgaben Nr. 32, 33 und 34 (Fotos Autor, aufgenommen bei Sammler Bez. Scheibbs) Es gab auch folgende Zusatzkästen:
Nr. 32K enthielt zusätzlich ein Kanonenrohr
Nr. 33F enthielt zusätzlich den Feder-Motor
Hier ein gebautes Modell und .... der Kasten 32K "halbfärbig" Neu bei dieser Serie waren die 15er-Platte, (s. Baukasten Nr. 34 oben) und die 13er-Streben mit 6,6 mm Dicke. Weiters enthielten die Baukästen die türkisen Hartholzachsen und die neuen Klemmhülsen.
1933 erschienen die Nummern 31 bis 35, ab 1934 auch die Nr. 36. Der Autor verfügt über ein Prospekt vom 1. Okt. 1934, in welchem die Baukästen der Nummern 31 bis 36 enthalten sind. Ob die Nr. 37 jemals erschienen ist, ist fraglich: wenn, dann nur im Deutschen Reich (gem. wikipedia).
In der Matador-Zeitung Nr. 68, v. Dez. 33, wurde diese Serie vorgestellt und enthielt auch einige entsprechende Modelle. Weiters enthielt diese Nummer die neue "Schnecke" und die "Zahnstange".
Re: Matador-Baukästen 1920 - 1940, 3. Teil
In der Matador-Zeitung Nr. 71, v. Dez. 34, wurden Lokomotiv-Sonderteile vorgestellt. Der Bau von Lokomotiven mit dem Baukasten-Matador war von Anfang an ein wichtiges Thema bei Korbuly. Sicher haben die Matador-Freunde schon festgestellt, dass mit jeder Baukasten-Größe - beginnend mit "0" bis zum "8er"-Kasten - jeweils eine Lokomotive gebaut werden konnte.
Mit den Lokomotiv-Sonderteilen konnten die Lokomotiven wesentlich wirklichkeitsnäher gebaut werden.
Die Verwendung dieser Sonderteile kann man im Bild unten gut erkennen:
Mit den Lokomotiv-Sonderteilen konnten die Lokomotiven wesentlich wirklichkeitsnäher gebaut werden.
Die Verwendung dieser Sonderteile kann man im Bild unten gut erkennen:
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carlos1957
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- Registriert: 02.07.2021 07:58
- Wohnort: Klosterneuburg
Re: Matador-Baukästen 1920 - 1940, 3. Teil
Guten Morgen Community!
Beim letzten Eintrag von Hans ist mir etwas aufgefallen, bzgl. Kreuzköpfe. Bei alle meine Exemplare, aus den 60er-Jahre stammend, verhält es sich mit den Löcher genau umgekehrt als in der Zeitung angegeben: die Löcher von G2 sind kleiner als bei den Klötzen (achsen stecken fest), bei G1 sind sie normal (Achse dreht sich frei). Ein Druckfehler in der Zeitung, oder eine spätere Veränderung? Vielleicht besitzt jemand von Euch original Kreuzköpfe aus den 30er und kann es checken.
Einen schönen, warmen und sonnigen Tag noch,
Carlos
PS: Auch wenn im Vorlagenheft für den Matador 7 keine Lok erscheint, gibt es ja die Vorlage 1149 aus der Zeitung (später bis in den 70er-Jahre als Sonderblatt erhältlich).
Beim letzten Eintrag von Hans ist mir etwas aufgefallen, bzgl. Kreuzköpfe. Bei alle meine Exemplare, aus den 60er-Jahre stammend, verhält es sich mit den Löcher genau umgekehrt als in der Zeitung angegeben: die Löcher von G2 sind kleiner als bei den Klötzen (achsen stecken fest), bei G1 sind sie normal (Achse dreht sich frei). Ein Druckfehler in der Zeitung, oder eine spätere Veränderung? Vielleicht besitzt jemand von Euch original Kreuzköpfe aus den 30er und kann es checken.
Einen schönen, warmen und sonnigen Tag noch,
Carlos
PS: Auch wenn im Vorlagenheft für den Matador 7 keine Lok erscheint, gibt es ja die Vorlage 1149 aus der Zeitung (später bis in den 70er-Jahre als Sonderblatt erhältlich).
- Dateianhänge
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- Matador 7 Extra Vorlage 1149 a bis.jpg (856.28 KiB) 71555 mal betrachtet
Lebt lange und in Frieden!
Re: Matador-Baukästen 1920 - 1940, 3. Teil
Hallo Carlos!
Danke für die schöne Abbildung (Super-Qulität) und dass du meine Beiträge so aufmerksam liest! (es gibt leider zu wenige Rückmeldungen zu meiner neuen Chronik!) Das mit den verschiedenen Bohrungen bei den Gelenken muss ich erst noch genauer checken.
LG Hans
Fortsetzung der Chronik
In der Matador-Zeitung Nr. 71 war ein weiteres neues Modell enthalten:
> Das Matador "Geschäftsauto" mit dem Federmotor Die Karosserie war selbst aus Karton anzufertigen, eine genaue Skizze mit Maßen war in der Matador-Zeitung enthalten.
Weil es so schön dazu passt: das Auto wurde in diesem Forum von "Leov30" gezeigt.
Danke für die schöne Abbildung (Super-Qulität) und dass du meine Beiträge so aufmerksam liest! (es gibt leider zu wenige Rückmeldungen zu meiner neuen Chronik!) Das mit den verschiedenen Bohrungen bei den Gelenken muss ich erst noch genauer checken.
LG Hans
Fortsetzung der Chronik
In der Matador-Zeitung Nr. 71 war ein weiteres neues Modell enthalten:
> Das Matador "Geschäftsauto" mit dem Federmotor Die Karosserie war selbst aus Karton anzufertigen, eine genaue Skizze mit Maßen war in der Matador-Zeitung enthalten.
Weil es so schön dazu passt: das Auto wurde in diesem Forum von "Leov30" gezeigt.
Re: Matador-Baukästen 1920 - 1940, 3. Teil
In diesen Jahren gab es mit der Ausgabe jeder Matador-Zeitung die Vorstellung von Neuerungen bzw. neuen Modellen. So ist es auch bei der
Nr. 73, v. Feb. 36 - diese enthielt folgende Neuerungen:
> die ersten Tanks/Panzer und damit verbunden
> die Herstellung der Panzerketten
> 2 verschiedene "Stromlinienautos"
Hier ein Tank-Modell: (Ich werde auf die Panzer-Modelle nicht weiter eingehen, vermutlich wird es für die Panzer-Modelle einen weiteren Verfasser geben?)
und ein Stromlinienauto: Diese Autos sind bei Matador-Sammlern überaus begehrte Modelle!
Zum Bau sind folgende Sonderteile erforderlich: .....und die Kotflügel rund: Foto: Matador-Fundus
Nr. 73, v. Feb. 36 - diese enthielt folgende Neuerungen:
> die ersten Tanks/Panzer und damit verbunden
> die Herstellung der Panzerketten
> 2 verschiedene "Stromlinienautos"
Hier ein Tank-Modell: (Ich werde auf die Panzer-Modelle nicht weiter eingehen, vermutlich wird es für die Panzer-Modelle einen weiteren Verfasser geben?)
und ein Stromlinienauto: Diese Autos sind bei Matador-Sammlern überaus begehrte Modelle!
Zum Bau sind folgende Sonderteile erforderlich: .....und die Kotflügel rund: Foto: Matador-Fundus
Re: Matador-Baukästen 1920 - 1940, 3. Teil
Im Jahr 1936 wurden auch die "Patentstäbe" eingeführt, einen 1. Hinweis gab es in der Matador-Zeitung Nr. 75, v. Okt. 36.
Die Patentstäbe waren/sind aus Buchenholz hergestellt und verfügen über einen gefrästen Längsschlitz . Diese ersetzten die bisherigen gezogenen Verbindungsstäbe aus Fichtenholz, sie hatten einen besseren Halt und eine längere Lebensdauer. Allerdings wurden die gezogenen Weichholzstäbe teilweise den (kleineren) Baukästen in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg noch bis ca. 1960 beigegeben (eigene Wahrnehmung).
Gemäß der Matador-Zeitung Nr. 76, v. Dez. 36, wurde als weitere Neuheit die neue Solenoid-Ergänzung Nr.166 eingeführt. Neu bei dieser Ergänzung waren:
> viereckige Solenoidspule
> Kontaktnabe
> Kontaktfeder mit Federhalter
In der Zeitung Nr. 76 waren viele neue Modelle zum Bau mit der neuen Elektro-Ergänzung enthalten.
Hier ein Auszug aus dem sehr umfangreichen Prospekt 1936: Anmerkung zum Prospekt oben:
Bei den angeführten Baukästen ist Folgendes interessant: Während die Serie Nr. 31 bis 36 inkl. der Ergänzungskästen vollständig angeführt ist, scheinen bei der bunten Serie nur mehr die Nummern 20 bis 23 auf.
Das deutet auf einen Abverkauf dieser Serie hin und bestätigt somit die Angabe-Wikipedia, dass diese bunte Serie nur bis 1936 erzeugt wurde.
Solenoidmotor mit der neuen E-Ergänzung N. 166
Die Patentstäbe waren/sind aus Buchenholz hergestellt und verfügen über einen gefrästen Längsschlitz . Diese ersetzten die bisherigen gezogenen Verbindungsstäbe aus Fichtenholz, sie hatten einen besseren Halt und eine längere Lebensdauer. Allerdings wurden die gezogenen Weichholzstäbe teilweise den (kleineren) Baukästen in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg noch bis ca. 1960 beigegeben (eigene Wahrnehmung).
Gemäß der Matador-Zeitung Nr. 76, v. Dez. 36, wurde als weitere Neuheit die neue Solenoid-Ergänzung Nr.166 eingeführt. Neu bei dieser Ergänzung waren:
> viereckige Solenoidspule
> Kontaktnabe
> Kontaktfeder mit Federhalter
In der Zeitung Nr. 76 waren viele neue Modelle zum Bau mit der neuen Elektro-Ergänzung enthalten.
Hier ein Auszug aus dem sehr umfangreichen Prospekt 1936: Anmerkung zum Prospekt oben:
Bei den angeführten Baukästen ist Folgendes interessant: Während die Serie Nr. 31 bis 36 inkl. der Ergänzungskästen vollständig angeführt ist, scheinen bei der bunten Serie nur mehr die Nummern 20 bis 23 auf.
Das deutet auf einen Abverkauf dieser Serie hin und bestätigt somit die Angabe-Wikipedia, dass diese bunte Serie nur bis 1936 erzeugt wurde.
Solenoidmotor mit der neuen E-Ergänzung N. 166
Re: Matador-Baukästen 1920 - 1940, 3. Teil
Um 1936 erzeugte Korbuly neben den Baukästen auch andere Produkte:
> "Pfeil und Bogen" in verschiedenen Längen
> Armbrust
> zwei Gleit- Segelflieger
> Kugelbahn zur Verwendung im Innen- und Außenbereich
> Bauteile zum Bau eines richtigen Wasserrades
s. Abbildungen unten: Baukasten Wasserrad Foto: Matador-Fundus
> "Pfeil und Bogen" in verschiedenen Längen
> Armbrust
> zwei Gleit- Segelflieger
> Kugelbahn zur Verwendung im Innen- und Außenbereich
> Bauteile zum Bau eines richtigen Wasserrades
s. Abbildungen unten: Baukasten Wasserrad Foto: Matador-Fundus
Re: Matador-Baukästen 1920 - 1940, 3. Teil
Auch in der Matador-Zeitung Nr. 80, v. Dez. 37, waren 3 Neuerungen enthalten:
> die Flugzeugergänzung M-Flug 1
> neuer E-Motor mit Hufeisenmagnet
> die Uhren-Ergänzung Nr. 1600 Modell mit der FlugE 1, (nicht zu verwechseln mit dem flugfähigen Modell GF 1) Die Flugzeugergänzung (Foto: Matador-Fundus)
Die Uhren-Ergänzung 1600 und der neue Motor (Trix-Motor)
> die Flugzeugergänzung M-Flug 1
> neuer E-Motor mit Hufeisenmagnet
> die Uhren-Ergänzung Nr. 1600 Modell mit der FlugE 1, (nicht zu verwechseln mit dem flugfähigen Modell GF 1) Die Flugzeugergänzung (Foto: Matador-Fundus)
Die Uhren-Ergänzung 1600 und der neue Motor (Trix-Motor)
Re: Matador-Baukästen 1920 - 1940, 3. Teil
In der Einzelteilliste vom Okt. 38, letzte Seite, waren die Sonderteil-Ergänzungen übersichtlich angeführt:
Bemerkung zu den Matador-Zeitungen Nr. 81, 82, und 83:
Bei diesen Ausgaben der Matador-Zeitungen fällt auf, dass auf den Titelseiten jeweils Kriegsmodelle (Panzerkampfwagen und Kanonen) aufscheinen. Offensichtlich hat sich auch Korbuly vom Zeitgeist der späten 1930er-Jahre inspirieren lassen, da auch inhaltlich überwiegend diverse Panzer- und Kanonen-Modelle und "Handfeuerwaffen" mit dem neuen Schießblock aufschienen.
Einführung der "roten" Kästen (kein Hinweis in den Matador-Zeitungen)
Ab 1938 erschienen auch die normalen Baukästen 00 bis 8 und Ergänzungs-Kästen in der Aufmachung "rotes Kaschierpapier" und "Kniender Junge" wie zuvor die Kästen der "Jubiläumsausgabe". Laut Wikipedia wurden den Grund-Kästen als letzte Änderung vor dem 2.Weltkrieg Zahnräder beigegeben
(s. ob.)
Diese Aufmachung war auch bei den ersten Baukästen kurz nach dem 2.WK vorhanden, aber ohne Zahnräder.
In dieser Zeit schuf Korbuly neben den Baukästen ein weiteres Produkt: "der Häuserbau"
Bemerkung zu den Matador-Zeitungen Nr. 81, 82, und 83:
Bei diesen Ausgaben der Matador-Zeitungen fällt auf, dass auf den Titelseiten jeweils Kriegsmodelle (Panzerkampfwagen und Kanonen) aufscheinen. Offensichtlich hat sich auch Korbuly vom Zeitgeist der späten 1930er-Jahre inspirieren lassen, da auch inhaltlich überwiegend diverse Panzer- und Kanonen-Modelle und "Handfeuerwaffen" mit dem neuen Schießblock aufschienen.
Einführung der "roten" Kästen (kein Hinweis in den Matador-Zeitungen)
Ab 1938 erschienen auch die normalen Baukästen 00 bis 8 und Ergänzungs-Kästen in der Aufmachung "rotes Kaschierpapier" und "Kniender Junge" wie zuvor die Kästen der "Jubiläumsausgabe". Laut Wikipedia wurden den Grund-Kästen als letzte Änderung vor dem 2.Weltkrieg Zahnräder beigegeben
(s. ob.)
Diese Aufmachung war auch bei den ersten Baukästen kurz nach dem 2.WK vorhanden, aber ohne Zahnräder.
In dieser Zeit schuf Korbuly neben den Baukästen ein weiteres Produkt: "der Häuserbau"
Re: Matador-Baukästen 1920 - 1940, 3. Teil
Die letzte Matador-Zeitung Nr. 83, v. Dez. 38
In dieser letzten Ausgabe der Matador-Zeitung schien nur mehr eine Neuerung auf: das Matador-Männchen mit Kugelkopf mit versch. Vorschlägen zur Bemalung (Kasperlköpfe).
Auf den letzten Seiten wurden nochmals die Sonder-Produkte beworben:
das Segelflugzeug, die Kugelbahn, das Wasserrad, die Armbrust und Pfeil und Bogen.
Dass nicht nur "Kriegsmodelle" in der letzten Matador-Zeitung erschienen sind, beweist die folgende Abbildung:
Eine große Bohrmaschine mit automatischem Vorschub unter Verwendung einer Schnecke in Verbindung mit einer Zahnstange (s. Bilder unten). (ich habe dieses Modell für einen Ausstellung gebaut)
Schließlich musste 1943 kriegsbedingt die Produktion der Baukästen eingestellt und diese auf Holzschachteln für Sprengkapseln umgestellt werden (Tobias Hö.)
Zum Abschluss - eine Ergänzung:
Ich habe in Öllis-Matador-Museum ein Prospekt aus 1935 für einen Spielzeughändler in München entdeckt, das in dieser Form bei uns nicht erschienen sein dürfte, aber sehr aufschlussreich ist. Auf folgende Punkte wird hingewiesen:
> in der blau umrandeten Tabelle werden jene Matador-Kästen aufgelistet, welche ident sind (z. B.: der Kasten Nr. 32 mit
den Nummern 21 und 00Z)
> das kleinste Baukasten-Set, der 7WK, scheint hier (erstmals?) auf
> der bunte Baukasten Nr. 37 dürfte doch in Deutschland angeboten worden sein
Hier ein Foto eines 7WK, welches ich im Forum gefunden habe: Vermutlich handelt es sich bei dem 7WK mit dieser Grafik um jenen Kasten, der im oben gezeigten Prospekt enthalten ist.
Somit endet hier vorläufig meine Chronik über die Matador-Baukästen 1920 bis 1940.
Warum nur vorläufig? Ich hoffe doch noch auf Ergänzungs- und Verbesserungsvorschläge von einigen "Matadorexperten"!
Jedenfalls möchte ich mich bei "Ölli" und bei "Carlos" für dIe Zurverfügungstellung des sehr umfangreichen "Matador-Foto-Fundus" (Eigenbezeichnung) bedanken! Ich habe viele Fotos in diese Chronik aufgenommen!
Hans52
In dieser letzten Ausgabe der Matador-Zeitung schien nur mehr eine Neuerung auf: das Matador-Männchen mit Kugelkopf mit versch. Vorschlägen zur Bemalung (Kasperlköpfe).
Auf den letzten Seiten wurden nochmals die Sonder-Produkte beworben:
das Segelflugzeug, die Kugelbahn, das Wasserrad, die Armbrust und Pfeil und Bogen.
Dass nicht nur "Kriegsmodelle" in der letzten Matador-Zeitung erschienen sind, beweist die folgende Abbildung:
Eine große Bohrmaschine mit automatischem Vorschub unter Verwendung einer Schnecke in Verbindung mit einer Zahnstange (s. Bilder unten). (ich habe dieses Modell für einen Ausstellung gebaut)
Schließlich musste 1943 kriegsbedingt die Produktion der Baukästen eingestellt und diese auf Holzschachteln für Sprengkapseln umgestellt werden (Tobias Hö.)
Zum Abschluss - eine Ergänzung:
Ich habe in Öllis-Matador-Museum ein Prospekt aus 1935 für einen Spielzeughändler in München entdeckt, das in dieser Form bei uns nicht erschienen sein dürfte, aber sehr aufschlussreich ist. Auf folgende Punkte wird hingewiesen:
> in der blau umrandeten Tabelle werden jene Matador-Kästen aufgelistet, welche ident sind (z. B.: der Kasten Nr. 32 mit
den Nummern 21 und 00Z)
> das kleinste Baukasten-Set, der 7WK, scheint hier (erstmals?) auf
> der bunte Baukasten Nr. 37 dürfte doch in Deutschland angeboten worden sein
Hier ein Foto eines 7WK, welches ich im Forum gefunden habe: Vermutlich handelt es sich bei dem 7WK mit dieser Grafik um jenen Kasten, der im oben gezeigten Prospekt enthalten ist.
Somit endet hier vorläufig meine Chronik über die Matador-Baukästen 1920 bis 1940.
Warum nur vorläufig? Ich hoffe doch noch auf Ergänzungs- und Verbesserungsvorschläge von einigen "Matadorexperten"!
Jedenfalls möchte ich mich bei "Ölli" und bei "Carlos" für dIe Zurverfügungstellung des sehr umfangreichen "Matador-Foto-Fundus" (Eigenbezeichnung) bedanken! Ich habe viele Fotos in diese Chronik aufgenommen!
Hans52